Digitale Familienkalender im Vergleich
Fünf Wege, den Familienkalender an die Wand zu bringen – nebeneinandergestellt mit Preisen, Aufwand und der Frage, wo die Daten liegen.
Alle Angaben geprüft am 28. August 2026 auf den Herstellerseiten. Preise können sich ändern; Angaben ohne Gewähr.
Die Übersicht
| VistaBoard | DAKboard | Skylight Calendar | MagicMirror² | Tablet + Google Kalender | |
|---|---|---|---|---|---|
| Laufende Kosten | 2,99 €/Monat oder 29,49 €/Jahr |
kostenloser Tarif; Essential 6 $/Monat (5 $ bei Jahreszahlung); Plus 10 $ (8 $ jährlich) |
Plus-Abo 79 $/Jahr | kostenlos | kostenlos |
| Gerätekosten | eigener Bildschirm + Raspberry Pi (oft schon vorhanden) |
eigener Bildschirm oder DAKboard-Gerät |
299,99 $ (15 Zoll) | eigener Bildschirm + Raspberry Pi | Tablet |
| Läuft im eigenen Netz | ja | nein – Konto beim Anbieter | nein – Konto beim Anbieter | ja | teils – Kalender liegt bei Google |
| Kostenloser Tarif | nein (30 Tage testen) |
ja | nein | ja | ja |
| Aufwand beim Einrichten | mittel – ein Befehl oder fertige Speicherkarte |
gering | sehr gering – auspacken | hoch – Konfigurationsdateien | gering |
| Energie- und PV-Daten | ja – Fronius, Tibber, Wallbox, Tesla |
über Zusatzdienste | nein | über Module möglich | nein |
| Deutschsprachig | ja – auch Support | englisch | englisch | Gemeinschaft, gemischt | ja |
| Fertiges Gerät kaufbar | nein | ja | ja | nein | ja |
Die Lösungen im Einzelnen
DAKboard
Der bekannteste Anbieter, seit Jahren am Markt, mit vielen Anbindungen und einem kostenlosen Einstiegstarif.
Dafür spricht:
- Kostenloser Tarif mit einem vorgefertigten Bildschirm und zwei Kalendern
- Sehr viele Dienste angebunden, ausgereifte Oberfläche
- Fertige Geräte im Angebot, große Nutzergemeinschaft
Dagegen spricht:
- Die Anzeige wird beim Anbieter erzeugt – ohne Internet bleibt der Bildschirm leer
- Oberfläche und Support auf Englisch
- Mehrere Bildschirme kosten je 4–6 $ im Monat extra
Preise laut dakboard.com/pricing, geprüft am 28.08.2026.
Skylight Calendar
Ein fertiges Wandgerät mit Touchscreen – nichts zusammenbauen, nichts installieren.
Dafür spricht:
- Auspacken, aufhängen, fertig – die einfachste Lösung überhaupt
- Touchscreen, Familienmitglieder können direkt am Gerät eintragen
- Gute Verarbeitung, Gerät und Software aus einer Hand
Dagegen spricht:
- Mit rund 300 $ Anschaffung plus 79 $ im Jahr die teuerste Lösung im Vergleich
- Bildschirmgröße fest vorgegeben, kein vorhandener Monitor nutzbar
- Keine Energie- oder PV-Daten, englischsprachig
Preise laut myskylight.com, geprüft am 28.08.2026.
MagicMirror²
Das quelloffene Urgestein unter den Wanddisplays, kostenlos und beliebig erweiterbar.
Dafür spricht:
- Kostenlos, quelloffen, keine laufenden Gebühren
- Hunderte Erweiterungen aus der Gemeinschaft
- Läuft vollständig im eigenen Netz
Dagegen spricht:
- Einrichtung über Kommandozeile und Konfigurationsdateien – ohne Vorkenntnisse mühsam
- Kein Support, bei Problemen ist man auf Foren angewiesen
- Aktualisierungen und Module muss man selbst pflegen
Tablet mit Google Kalender
Die naheliegende Notlösung: ein altes Tablet an die Wand, Kalender-App im Vollbild.
Dafür spricht:
- Kostet nichts, wenn ein Tablet herumliegt
- In fünf Minuten eingerichtet
Dagegen spricht:
- Bildschirm geht in den Ruhezustand, Anzeige ist nicht dauerhaft
- Akkus quellen im Dauerbetrieb am Ladekabel mit der Zeit auf
- Meist nur 10 Zoll – für einen Familienkalender an der Wand knapp
- Zeigt nur den Kalender, kein Wetter, keine Fotos, keine Energiedaten nebeneinander
VistaBoard
Unsere eigene Lösung – damit klar ist, wo wir stehen: Software für einen vorhandenen Bildschirm, die vollständig im Heimnetz läuft.
Dafür spricht:
- Läuft lokal – ohne Internet zeigt das Board weiter Kalender, Fotos und Uhrzeit
- Deutschsprachig, auch der Support
- Energie- und PV-Daten: Fronius, Tibber, Wallbox, Tesla, SmartLife
- Nutzt einen alten Monitor weiter, ab 2,99 € im Monat
Ehrlich dagegen:
- Kein kostenloser Tarif – nur 30 Tage zum Ausprobieren. DAKboard ist hier großzügiger.
- Kein fertiges Gerät – Bildschirm und Raspberry Pi müssen Sie selbst besorgen
- Die Einrichtung dauert etwa 20 Minuten und verlangt einmal einen Befehl im Terminal
- Kleines Projekt aus Deutschland, kein Konzern im Rücken – dafür antwortet der Entwickler selbst
Wofür passt was?
| Wenn Sie … | … dann passt |
|---|---|
| ein Gerät auspacken und aufhängen wollen, ohne irgendetwas einzurichten | Skylight Calendar |
| nichts zahlen wollen und gern basteln | MagicMirror² |
| einen kostenlosen Einstieg mit fertiger Oberfläche suchen | DAKboard (Free) |
| eine PV-Anlage haben und Erträge, Strompreise und Wallbox sehen wollen | VistaBoard |
| Wert darauf legen, dass Familienfotos und Termine das Haus nicht verlassen | VistaBoard oder MagicMirror² |
| deutschsprachige Bedienung und Unterstützung brauchen | VistaBoard |
VistaBoard 30 Tage kostenlos ausprobieren
Ohne Zahlungsdaten, ohne Kündigungsfrist. Sie brauchen einen Bildschirm und einen Raspberry Pi – oft liegt beides schon im Haus.