Ein Wandkalender mit Kalender, Uhr, Wetter und Tagesbild auf Hardware für rund 25 Euro: VistaBoard Light bringt das Board auf den kleinsten Raspberry Pi. Die Beta startet in Kürze.
Ein digitaler Wandkalender muss nicht teuer sein. Mit VistaBoard Light kommt eine bewusst schlanke Ausgabe von VistaBoard, die auf dem Raspberry Pi Zero 2 W läuft — dem kleinsten Pi mit WLAN, den es ab etwa 20 Euro gibt. Zusammen mit SD-Karte, Netzteil und Adapter liegt die komplette Hardware bei rund 25 bis 40 Euro.
Die Idee hinter Light ist einfach: Nicht jeder braucht News-Ticker, YouTube-Hintergrund oder ein komplettes Energie-Dashboard. Viele Familien wollen genau vier Dinge an der Wand sehen: den gemeinsamen Kalender, die Uhrzeit mit Datum, das Wetter und ein schoenes Bild. Genau darauf konzentriert sich VistaBoard Light.
Der Kalender funktioniert wie beim grossen VistaBoard: Apple-, Google- und andere Kalender werden per iCal-Link eingebunden und aktualisieren sich automatisch. Termine der ganzen Familie stehen damit gut lesbar an der Wand — in der Küche, im Flur oder im Büro.
Die Uhr zeigt Stunden und Minuten ohne Sekundenticken, dazu das Datum. Das wirkt ruhiger und passt besser zu einem Display, das den ganzen Tag sichtbar ist. Das Wetter kommt für den eigenen Ort, und als Hintergrund sorgt ein täglich wechselndes Bild für Abwechslung.
Eingerichtet wird VistaBoard Light ohne Maus und Tastatur am Board. Nach der Installation zeigt das Display eine Adresse an, die man am Handy, Tablet oder PC oeffnet. Dort werden Kalender, Wetter-Ort und die Ausrichtung (Hochformat oder Querformat) eingestellt. Danach läuft das Board von allein.
Wichtig bei der Hardware: Es muss der Raspberry Pi Zero 2 W sein, nicht der aeltere Zero W. Der Zero 2 W hat einen deutlich staerkeren Vierkern-Prozessor, den die Anzeige braucht. Dazu kommen eine microSD-Karte, ein Micro-USB-Netzteil, ein Mini-HDMI-Adapter für den Bildschirm und optional ein OTG-Adapter, falls man einen WLAN-Stick oder eine Maus anschliessen moechte. Die komplette Einkaufsliste mit Links steht auf der Light-Seite.
VistaBoard Light bekommt einen eigenen Update-Kanal. Light-Boards erhalten also gezielt Light-Updates, während die normalen VistaBoards ihre gewohnten Versionen bekommen. Wer später mehr moechte, kann einzelne Funktionen wie PV-Anzeige in den Einstellungen aktivieren — der Start bleibt aber bewusst einfach und aufgeraeumt.
Aktuell läuft die letzte Testphase auf der Original-Hardware. Auf der Light-Seite kann man sich schon jetzt unverbindlich als Beta-Tester anmelden und wird per E-Mail benachrichtigt, sobald der Download bereitsteht. Wer nicht warten will: Das grosse VistaBoard läuft heute schon auf Raspberry Pi 4 und Pi 5.
VistaBoard Light – Beta fuer den Raspberry Pi Zero 2 W: Einkaufsliste, Vergleich und Beta-Anmeldung